2. September 2011 | Photovoltaik & Glas

Die 4JET Technologies GmbH (Alsdorf bei Aachen) stellt auf der EUPVSEC eine neue Laserstrukturierungsanlage für flexible Solarzellen vor.

Flexible Solarzellen ermöglichen neue Anwendungen

Das für die P1-P3 Strukturierung von flexiblen CIGS, a-Si- und organischen Dünnschicht-Solarzellen entwickelte System ermöglicht erstmals die kostengünstige und reproduzierbare monolithische Verschaltung von Solarmodulen auf Basis von Metall- oder Polymerfolien.

Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Modularchitektur. Statt dem bisher üblichen Verschalten kleiner Zellabschnitte zu einem Modul lassen sich die Kostenvorteile einer echten Rolle zu Rolle Bearbeitung ausschöpfen.

Die von 4JET entwickelte Anlagenplattform beinhaltet eine patentierte Strahl- und Folienführung, die einen konstanten Arbeitsabstand der Laseroptiken bzw. der mechanischen Strukturiereinheit zur Folienoberfläche sicherstellt und gleichzeitig  die vollflächige Bearbeitung der Folien ermöglicht. Damit wird die Anlagenplattform auch für andere Einsatzgebiete, wie die Bearbeitung von gedruckter Elektronik, oder von Folien in der Batterietechnik interessant.

Durch Einsatz einer Strahlteilung lassen sich in der aktuellen Anlagengeneration bis zu 10 Laserstrahlen gleichzeitig auf der Folie abbilden.

Neben der Anlagentechnik liefert 4JET auch die kundenindividuelle Prozessentwicklung der Strukturierschritte. Dabei greift das Unternehmen auf das eigene Applikations- und Analyselabor zurück, das mit unterschiedlichen Strahlquellen und Mikroskopie ausgerüstet ist.

Zum Patent angemeldete Strahlführung für das On-the-fly-Bearbeiten von flexiblen Folien