T-Mark
Vollautomatisiertes Laser-Reifenbeschriftungssystem

Industriestandard

Mit Hunderten von Installationen bei allen großen Reifenherstellern weltweit sind das automatische Reifen-Lasermarkiersystem T-Mark und die handgeführte T-Mark Compact der Industriestandard für die Kennzeichnung von Reifenseitenwänden. Das hochflexible T-Mark System erlaubt Bitmaps, DXF-Grafiken, Zahlen und Zeichen, sowie 2D-Matrix-Codes auf die Seitenwand zu markieren. Die kurzen Zykluszeiten, das breite Anwendungsspektrum, die hohe Verfügbarkeit und die eingebauten Qualitätskontrollfunktionen machen die T-Mark zum Industriestandard für diese Anwendung. 

Optimale Performance

Die Zykluszeit hängt von der Größe der Gravur und den gewählten Prüfschritten vor und nach der Kennzeichnung ab. In der Standardkonfiguration kann eine Anlage rund 1 Mio. Reifenmarkierungen pro Jahr durchführen.

Das System arbeitet vollautomatisch und erfordert bei Nutzung der Autoteach-Option auch kein Personal für das Einlernen neuer Reifenmodelle. Bedienung und Betrieb erfordern nur wenig Schulung. Die Basisanlage benötigt nur eine geringe Grundfläche von 2 x 2 m. Der gesamte Platzbedarf inklusive Schaltschrank, Absaugung und Fördertechnik liegt je nach Integration bei etwa 16 m².

Bei Einhaltung der Wartungzyklen und in Verbindung mit dem 4JET-Wartungsvertrag haben die Maschinen eine Verfügbarkeit von > 95%, einen sehr niedrigen Energieverbrauch und benötigen keine Verbrauchsmaterialien außer Absaugfiltern. Das berührungslose Laserverfahren sorgt nicht nur für perfekte Reifenoberflächen, sondern hält auch die variablen Kosten niedrig.

Lasermarkierung ist robust, flexibel und sicher

Nach der automatischen Zuführung und Übergabe von Reifen und Rezept an das System wird der Reifen unter dem drehbaren Prozessskopf positioniert. Die Reifenseitenwand wird gescannt und anschließend der Prozesskopf über dem im Rezept definierten Markierungsbereich positioniert.

Basierend auf einem vordefinierten Rezept pro Reifentyp werden die erforderlichen Vorprüfungen, eine oder mehrere Markierungsdurchgänge, Nachvalidierungsschritte und/oder Reifenwendeschritte automatisch ausgeführt. Die Daten der Vor- und Nachvalidierung werden protokolliert und nach der Ausgabe des Reifens an das MES des Kunden übertragen.

Der Laserprozess nutzt einen CO2-Laser, das System ist insgesamt als Laserklasse 1 Lösung ausgelegt und erfordert daher keine zusätzlichen Laserschutzeinrichtungen für den Betrieb.

Der Laserprozess verdampft das Seitenwandmaterial in ein rauchförmiges Gas-Kohlenstoff-Gemisch, das in den Filter der Absaugeinheit gesaugt wird. Die Prozessenergie wird lokal und oberflächlich auf die Markierungsstelle begrenzt, was für eine hohe Energieeffizienz sorgt und verhindert, dass tiefere Schichten der Reifenseitenwand beschädigt werden. Gleichzeitig sorgt der gaußförmige Laserstrahl für glatte und abgerundete Konturen auf der Seitenwand, Kerbwirkungen werden verhindert.

Wichtige Merkmale

4JET's marktführende Reifenmarkierungstechnologie beinhaltet ein umfassendes Paket an Zusatzfunktionen, die dauerhafte Qualität, hohe Effizienz und eine äußerst zuverlässige Produktion gewährleisten. Eine hochmoderne Sensor-Suite überwacht die Prozesse und erkennt Prozessabweichungen wie falsche Reifenzuführung oder Reifenverformung. 

Ein einfach zu bedienendes Workflow-System ermöglicht die intuitive Erstellung neuer Reifenrezepte und Prozessabläufe und bietet so maximale Flexibilität, das System je nach Reifentyp oder spezifischen Anforderungen des MES des Kunden unterschiedlich zu nutzen (z.B. Art und Position der Markierung, Kombination von Validierungsschritten).

Mehrere potenzielle Markierungsstellen können vor der Markierung verglichen werden, um zu verhindern, dass vorhandene Farbmarkierungen wie z.B. Wuchtpunkte durch die Gravur zerstört werden. Markierungen können mittels optischem Abgleich im Vergleich zu einer Referenzgravur, optischer Zeichenerkennung oder Tiefenvalidierung validiert werden. Die Form der Markierung (z.B. QR-Codes) kann kompensiert werden, um die Seitenwandkrümmung oder den Seitenwandwinkel zu berücksichtigen (Projektionskorrektur).

Anwendungsbereiche

Die Möglichkeit, alle Arten von Logos, Zeichen, Zahlen oder 2D-Matrix-Codes zu markieren, eröffnet dem T-Mark-System ein breites Anwendungsspektrum. Reifen können einzeln zurückverfolgt werden, und maschinenlesbare Markierungen können verwendet werden, um den Reifen mit dem Fahrzeug zu verbinden, auf das er montiert ist. Die Einbringung von Logos oder gesetzlich vorgeschriebenen Markierungen ermöglicht die Reduzierung von Lagerbeständen und hilft, die Komplexität in der Reifenproduktion zu reduzieren.

Internationale Schutzrechte für die 4JET T-Mark Technologie

Als Marktführer für laserbasierte Werkzeugmaschinen geben wir regelmäßig einen zweistelligen Prozentsatz unseres Umsatzes für die Weiterentwicklung aus. Um diese Investitionen zu schützen, halten wir ein Portfolio internationaler Schutzrechte für unsere Systeme, die eingesetzten Verfahren und/oder die mit unseren Verfahren hergestellten Produkte vor. Die wichtigsten dieser gewerblichen Schutzrechte sind nachfolgend aufgeführt:

EP2905125, EP2977934, EP3147114, EP3238928, US2006/0161381, EP32818101, DE202014010855, DE202014011007, DE202017103420, US2018/00456111, EP3284586, CN107743450, KR10-2017-70367681, EP32978161, DE2905125, FR2905125, GB2905125, CA29993751, EP34486681, CA30223411, DE602014036348, CN1100146801, DE3147114, FR3147114, GB3147114, DE 20 2020 104 479.6, WO 2018/224601 (DE)1, WO 2018/224601 (KR)1, US 2019/0135011

 

1   Schutzrecht anhängig (Stand August 2020)

Anfrage

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