Zum Inhaltsbereich springen
Die Graphik zeigt das Ergebnis einer Reifengleichförmigkeitsmessung vor der Laserablation. Die Radialkraftschwankung ist stark.

Gleichförmigkeits­korrektur von Reifen mit Laser­technologie

Mit laserbasierten Lösungen die Herausforderung der Reifen­gleich­förmigkeit meistern

Jedes Detail zählt – denn in der Reifenproduktion können bereits kleinste Gleichförmigkeitsabweichungen zu erheblichen Leistungs- und Sicherheitsproblemen führen. Reifen, die die strengen Standards zur Gleichförmigkeit nicht erfüllen, verursachen Vibrationen, Geräusche und ungleichmäßigen Verschleiß. Dies führt zu einem verminderten Fahrkomfort für den Verbraucher, weshalb Automobilhersteller die Reifen reklamieren. Solche Abweichungen entstehen durch minimale Unterschiede in Materialien oder Fertigungsschritten und summieren sich schließlich zu einer Beeinträchtigung der Gesamtqualität des Endprodukts.

Um den Bedarf der Branche nach einer präzisen und zuverlässigen Korrekturmethode zu erfüllen, stellen wir eine lasergestützte Lösung vor, die Gleichförmigkeitsprobleme beseitigt – schnell, berührungslos und mit absoluter Wiederholgenauigkeit.

Nahaufnahme des Reifenwulstsitzes, der nach unsichtbarer Laserbearbeitung zur Korrektur der Reifengleichförmigkeit eine makellose Oberfläche aufweist.
Makelloser Reifenwulstsitz dank unsichtbarer Laserbearbeitung zur Korrektur der Reifengleichförmigkeit

Warum Reifengleichförmigkeit so wichtig ist

Selbst bei modernster Fertigung können sich Toleranzen in den einzelnen Prozessschritten summieren und die Gleichförmigkeit eines Reifens negativ beeinflussen. Das bedeutet: Ein gewisser Prozentsatz der Produktion eines Reifenwerks erfüllt nicht die erwarteten Qualitätsstandards

Diese Mängel führen zu:

  • Vibrationen und Geräusche
  • Ungleichmäßiger Verschleiß
  • Verminderter Fahrkomfort
  • Höhere Ausschussquoten bei OEM-Kunden

Arten von Gleichförmigkeitsabweichungen:

  • Radialkraftschwankung: Tritt auf, wenn der Reifen nicht perfekt rund ist und beim Abrollen periodische Vertikalkräfte erzeugt. 
  • Lateralkraftschwankungen: Entstehen, wenn der Reifen nicht vollkommen symmetrisch ist. Der Reifen zieht dann zur Seite oder überträgt ungleichmäßige Kräfte auf das Fahrwerk – mit höherem Rollwiderstand, instabilem Lenkverhalten und ungleichmäßigem Verschleiß als Folge.
  • Konus-Effekt (Conicity): Entsteht, wenn sich Steifigkeit oder Höhe zwischen Innen- und Außenseite unterscheiden. Der Reifen läuft nicht gerade, sondern driftet in eine Richtung – ähnlich wie ein Kegel, der sich über eine ebene Fläche dreht.

Berührungslose Laser-Korrektur für perfekte Reifengleichförmigkeit

Die Graphik zeigt das Ergebnis einer Reifengleichförmigkeitsmessung vor der Laserablation. Die Radialkraftschwankung ist stark.
Reifengleichförmigkeitsmessung vor der Laserablation: Starke Radialkraftschwankung
Die Graphik zeigt das Ergebnis einer Reifengleichförmigkeitsmessung nach der Laserablation. Die Radialkraftschwankung ist gering.
Reifengleichförmigkeitsmessung nach der Laserablation: Geringe Radialkraftschwankung

Die Laserablation entfernt selektiv kleinste Materialmengen am Reifenwulst – dort, wo viele Gleichförmigkeitsprobleme entstehen – unsichtbar, präzise und dauerhaft.

Zentrale Vorteile der laserbasierten Reifenkorrektur

Berührungslos –
Kein mechanischer Verschleiß oder Staub
Unsichtbar –
Oberfläche bleibt optisch unverändert
Automatisiert & wiederholbar –
Vollständig integriert und datengesteuert
Hochpräzise –
Korrektur im Mikrometerbereich
Bewährte Technologie –
Bereits seit Jahren im Exklusivbetrieb erfolgreich im Einsatz

Die traditionelle Methode: Mechanisches Schleifen

Bisher wurde mangelnde Gleichförmigkeit durch mechanisches Schleifen auf der Reifenaußenseite korrigiert. Diese Korrekturen sind selbst mit bloßem Auge erkennbar. Das Verfahren ist seit Jahrzehnten in der Reifenindustrie etabliert, bringt aber zahlreiche Nachteile mit sich:

  • Materialverlust: Gummi wird dauerhaft entfernt – der Reifen ist quasi schon „gebraucht“, bevor er auf die Straße kommt.
  • Werkzeugverschleiß: Schleifköpfe nutzen sich ab und müssen häufig ersetzt werden.
  • Optische Beeinträchtigung: Der Reifen sieht nach der Bearbeitung nicht mehr neu aus.
  • Nur temporäre Wirkung: Die eigentliche Ursache (z. B. am Wulst) wird nicht beseitigt – Probleme können nach wenigen Hundert Kilometern erneut auftreten.
Das Bild zeigt einen Reifen, bei dem mangelnde Gleichförmigkeit durch mechanisches Schleifen auf der Außenseite korrigiert wurde. Der Reifen ist dadurch optisch beeinträchtigt.
Durch mechanisches Schleifen optisch beeinträchtigter Reifen

Perfektion bei jedem Reifen. Entdecke jetzt die Laser-Gleichförmigkeitskorrektur.

Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie die laserbasierte Reifenrundlaufkorrektur Ihre Produktions- und Qualitäts-KPIs optimieren kann.

Kontaktieren Sie uns

FAQ: Laserbasierte Reifengleichförmigkeitskorrektur

Reifengleichförmigkeit beschreibt die gleichmäßige Kraftverteilung beim Abrollen. Abweichungen in radialen oder lateralen Kräften verursachen Vibrationen, Geräusche und ungleichmäßigen Verschleiß. 

Der Laser entfernt berührungslos Mikrometer an Material am Wulstbereich – und beseitigt so die eigentliche Ursache der Unrundheit. Im Gegensatz zum Schleifen entstehen keine sichtbaren Spuren, kein Staub und es benötigt keine Verbrauchsmaterialien.

Der Materialabtrag erfolgt mit Mikrometer-Genauigkeit ausschließlich im Wulstbereich. Die Laserbearbeitung hinterlässt eine glatte, unveränderte Oberfläche – die Korrektur ist völlig unsichtbar fürs Auge. So bleibt der Reifen optisch neu und erfüllt selbst strengste OEM-Anforderungen.

Die Laserkorrektur ist berührungslos – keine Schleifscheiben, kein Staub, keine Filter. Sie eliminiert den Werkzeugverschleiß und reduziert den Wartungsaufwand auf ein Minimum.