Zum Inhaltsbereich springen
Grafik mit verschiedenen Screenshots aus Core4.

Core4 – Unser intelligentes Software-Framework

Core4 ist das Hirn jeder unserer Maschinen. Die vierte Generation unserer Softwareplattform vereint Produktivität, Transparenz sowie Zukunftssicherheit und ist damit mehr als nur eine Maschinensteuerung.

Das modulare Framework wird stetig weiterentwickelt und passt sich flexibel und intuitiv an die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden an. Ob Industrie 4.0, Data-Driven Manufacturing oder KI-gestützte Prozessautomatisierung – mit Core4 ist Ihre Produktion jederzeit bereit für die Herausforderungen von morgen.

Flexibilität, Stabilität und Wiederverwendbarkeit – Darum Core4

Profitieren Sie von verkürzter Inbetriebnahmezeit und schnellen Systemanpassungen durch die Standardmodule und vorkonfigurierte Workflows von Core4. Durch die Modularität lassen sich technische Neuerungen und kundenspezifische Anforderungen unkompliziert integrieren – ohne Risiken für bestehende Prozesse. Die intuitive Benutzeroberfläche reduziert alltägliche Fehlerquellen und Personalschulungen. Mit der strukturierten Datenhaltung und umfassenden Visualisierung behalten Sie stets den Überblick über Produktionsstatus und Maschinenzustände. Automatisierte Unit Tests, Code Reviews und eine durchgängige CI/CD-Infrastruktur sorgen für Qualität und eine stabile, wartbare Softwarebasis, die kontinuierlich optimiert wird. Unser großes Entwicklungsteam und der Remote Access zum System sorgen für einen schnellen Service und hohe Anpassungsfähigkeit. Ihre Anforderungen und Feedback fließen in die laufende Weiterentwicklung von Core4 – agil, praxisnah und mit einem klaren Ziel: die beste Steuerungslösung für den industriellen Einsatz zu liefern.

Zeigt die Aufzeichnung von zwei Variablen einer Positionierachse. In einem Graph sind zwei Kurven zusehen, die die Ist-Position und die Geschwindigkeit im zeitlichen Verlauf darstellen.
Aufzeichnung von zwei Variablen einer Positionierachse. Der Graph zeigt die Ist-Position und die Geschwindigkeit im zeitlichen Verlauf. Die Core4 unterstützt die Aufzeichnung jedes beliebigen Datenpunktes innerhalb der Software. Es können beliebige Trigger zum Starten und Stoppen definiert werden.
Hier sieht man einige Komponenten aus der SPS. Jede Komponente wird in Form eines kleinen Dashboard Elements zur Anzeige des Zustands oder zur manuellen Bedienung dargestellt.
Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS)

Key Features für Peak Performance

Modularität auf Komponentenebene – Anpassungsfähigkeit als Gamechanger

Das komponentenbasierte Software-Design ermöglicht eine Bandbreite an Anwendungen und Maschinenkonfigurationen. Alle Hardwarekomponenten – vom Laser über Scanner und Achssysteme bis hin zur SPS-Steuerung – sind innerhalb des Frameworks in eigenständige und voneinander entkoppelte Softwarebausteine gegliedert. Durch die modulare Architektur können neue Funktionen oder Hardwareelemente einfach integriert werden, ohne die bestehende Funktionalität zu beeinflussen – ideal für kundenspezifischen Anpassungen oder zukünftige Systemerweiterungen. Mehrere Softwareingenieure können parallel an separaten Modulen arbeiten und somit eine schnelle, anpassungsfähige Weiterentwicklung der Software gewährleisten.

Hier sieht man den Ausschnitt eines Produktionsjobs. Auf der linken Seite sind die einzelnen Schritte, die man sich frei zusammen konfigurieren kann und rechts daneben die Parameter zu dem jeweiligen Schritt.
„No-Code“-Konzept von Core4. Einzelne Schritte können frei zusammen zu einem Job konfiguriert werden. So können Produktionsaufgaben erstellt werden, ohne eine Zeile Code zu schreiben.

Modularität auf Prozessebene – Flexible Verfahren, einfach konfiguriert

Hohe Standardisierung bei maximaler Flexibilität, das ermöglicht der rezeptbasierte Ansatz von Core4. Aus über 200 spezialisierten Bausteinen, sogenannter Steps, lassen sich individuelle Prozessrezepte konfigurieren – direkt in der Software.

Die Steps stellen mathematische Berechnungen, Bildverarbeitung, Kommunikation mit Maschinenkomponenten und logische Abläufe dar. Komplexe Prozesse werden durch einfache Konfigurationen der Steps als No-Code-Bausteine abgebildet, ohne tiefgreifende Programmierung. Neue Produkte, Varianten oder kundenspezifische Anforderungen können so schnell und effizient umgesetzt werden. Durch die Abbildung von CAD-Postprozessoren als Step, werden schnelle CNC-Änderungen möglich.

Flexible Workflows und standardisierte Schnittstellen ermöglichen eine nahtlose Einbindung in bestehende Produktionslinien – inklusive MES-Systemen, Fördertechnik und Peripheriegeräten. 

Hier sieht man einen Bildverarbeitungsjob. Auf der linken Seite sind die einzelnen Schritte, die man sich frei zusammen konfigurieren kann und auf der rechten Seite die Parameter zu dem jeweiligen Schritt.
Ein Bildverarbeitungsjob. Der Job dient dazu, um in einem Bild bestimmte Merkmale oder Positionen zu finden.

User Interface – Klarheit, Intuition und Funktionalität

Das moderne und intuitive Interface orientiert sich an den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter, Servicetechniker und Ingenieure, egal ob an der Produktionslinie, im Engineering oder im Serviceeinsatz. Die maschinenübergreifende, benutzerfreundliche Oberfläche vereinfacht die Einarbeitung von Personal und die Handhabung von Rezepten. Vollständig touch-optimiert eignet sie sich für industrielle Panels. Mehrsprachigkeit und rollenbasierte Benutzerführung machen sie mühelos weltweit in verschiedenen Produktionskontexten einsetzbar. 

Screenshot der Produktionsseite der TCS-P Maschine. Man sieht die Übersicht der Maschine und alle wichtige Information in Form von kleinen Dashboard-Elementen.
Produktionsseite der TCS-P Maschine – die Hauptseite für den Operator. Hier sieht man alle wichtigen Informationen zum Zustand der Kundenschnittstelle, den Reifendaten und dem Fortschritt des aktuellen Prozesses sowie zur Produktivität der Maschine.
Zeigt das User-Interface von einigen Positionierachsen.
User-Interface von mehreren Positionierachsen. Man sieht den Status der Achsen und kann diese manuell bedienen.

Datenbank und Datennutzung – behalten Sie stehts den Überblick

Maschinen-, Rezept- und Prozessinformationen werden in der zentralen, dokumentenbasierten Datenbank von Core4 verwaltet. Jeder Softwarebaustein ist im modularen Design nahtlos an diese geknüpft. So lassen sich Änderungen schnell nachvollziehen, versionieren und gezielt zurückverfolgen – ein großer Vorteil in validierten Produktionsumgebungen oder bei komplexen Produktvarianten. Von der Rezeptentwicklung über die Produktion bis zur Analyse kann der gesamte Prozess lückenlos dokumentiert werden. Maschinenkonfigurationen, Benutzereinstellungen, Produktionsdaten, Parameterverläufe, Fehlerprotokolle sowie individuelle Prozessrezepte werden in der Datenbank abgelegt. Live-Daten werden nach SEMI 10 Standard in Echtzeit visualisiert, verarbeitet und stehen Ihnen für Analysen, Auswertungen und Optimierung zur Verfügung. Durch Logging können Statusmeldungen oder Fehler auch rückwirkend eingesehen und zur Prozessverbesserung genutzt werden.

Man sieht verschieden lange farbliche Balken, die die Betriebszeiten der Maschine anzeigen.
Betriebsstunden der Maschine über einen bestimmten Zeitraum. Die Zustände werden in festgelegten Unterkategorien jeweils mit der Gesamtzeit und dem prozentualen Anteil angezeigt.